Orts- Schlussübung

Traditionell am 26. Oktober hielt die Freiwillige Feuerwehr Kobenz ihre Orts- Schlussübung ab und dabei durfte der Kommandant Hauptbrandinspektor Werner Holzer Fr. Bgm. Eva Leitold und Abschnittsbrandinspektor Edmund Plöbst als Übungsbeobachter recht herzlich begrüßen.

 

Ausgangslage der Übung war ein Kellerbrand im Betreuten Wohnen in Kobenz, bei dem zwei Personen als vermisst gemeldet wurden. Nach Erkunden der Lage setzte der Einsatzleiter, Löschmeister Christian Friedl, unverzüglich den Atemschutztrupp zur Menschenrettung in Marsch, der nach intensiver Suche im stark verrauchten Keller die leblosen und vermissten Personen retten und vor dem Gebäude dem Sanitätstrupp übergeben konnte. Weiters mussten die Einsatzkräfte wegen der Rauchentwicklung eine Person mittels Leiter vom ersten Stock retten, währenddessen die Besatzung des Kleinlöschfahrzeuges eine Zubringerleitung vom Hydranten zum Rüstlöschfahrzeug legte und so die Löschwasserversorgung sicherstellte.

 

Ein weiteres Mal mussten die Atemschutzgeräteträger in den dichtverrauchten Keller vordringen, denn sie hatten während der Menschenrettung Gasflaschen entdeckt, die es zu bergen und anschließend zu kühlen galt. Mittels Druckbelüfter musste anschließend der Keller rauchfrei gemacht werden, bevor die Kameraden die Geräte versorgen und nach der Übungsnachbesprechung von Fr. Silvia Pillich zu einem kleinen Umtrunk geladen wurden. Abschließend lud Fr. Bgm. Eva Leitold die Kameraden zum GH Annerlbauer, wo man bei Speis und Trank noch einige kameradschaftliche Stunden verbrachte.