Personenrettung in Kobenz

Am vorletzten Tag des Jahres mussten 40 Mann der Feuerwehren Kobenz und Knittelfeld zu einer Menschenrettung ausrücken. Aus nicht näher bekannten Umständen geriet gegen 07:15 Uhr eine Person bei einem landwirtschaftlichen Anwesen in Kobenz in eine Förderanlage für Rindermist und wurde dabei mit dem rechten Fuß eingeklemmt.

 

Ein Großaufgebot an Einsatzkräften aus Feuerwehr, Rotem Kreuz, Notarzt und Polizei trafen wenige Minuten nach dem Notruf an der Einsatzstelle ein und begannen mit dem Versuch den eingeklemmten Fuß zu befreien. Während die verunfallte Person durch das Rote Kreuz betreut wurde, rüsteten sich die Feuerwehren Kobenz und Knittelfeld mit schwerem Bergewerkzeug aus.

 

Um während der Rettungsarbeiten die Person von herumfliegenden Teilen zu schützen, wurde diese durch einen Feuerwehrhelm und Decken geschützt, schilderte Einsatzleiter Oberbrandinspektor Gerhard Mayer von der Feuerwehr Kobenz. Ausgerüstet mit Spreitzer, Trennschleifer und Schweißgerät wurde versucht den unterhalb eines Betonschachtes in einem Schieber eingeklemmten Fuß zu befreien, so Mayer weiter.

 

Da dies nicht zum gewünschten Erfolg führte, musste der umliegende Beton mit mehreren Schremmhämmern aufgestemmt werden und zeitgleich wurde mit einem Spreitzer versucht die Stahlplatte zu heben. Nach eineinhalb Stunden konnte die eingeklemmte Person schließlich dem Roten Kreuz zur weiteren Versorgung übergeben werden.

 

Text: HBI d.V. Thomas Zeiler/BFV Knittelfeld

Fotos: HBI d.V. Thomas Zeiler/BFV Knittelfeld