KHD-Übung in Weißkirchen

Eine großangelegte KHD-Übung (Katastrophenhilfsdienst), bei der Einsatzkräfte aus Murau, Judenburg und Knittelfeld eingesetzt waren, wurde am Abend des 27. April im Großraum Weißkirchen abgehalten. Die Freiwillige Feuerwehr Kobenz unterstützte den KHD-Zug Knittelfeld mit der Besatzung des RLF-1000 sowie HBI Werner Holzer in der Einsatzleitung und OBI Gerhard Mayer als stv. Zugskommandant.

 

In geschlossener Formation verlegte gegen 19.00 Uhr die Fahrzeugkolonne des KHD-Zuges Knittelfeld nach Weißkirchen und nach Erreichen des Einsatzgebietes wurde der Zug geteilt und zu zwei Einsatzszenarien in Marsch gesetzt.

 

Die Kräfte des RLF Kobenz mussten unter Einsatz von schwerem Atemschutz eine Personenrettung aus einem Schacht der Firma Kufner durchführen. Dabei kam eine sogenannte Crashrettung zum Einsatz, bei der die bewusstlose Person mittels Rettungsleine aus dem, mit nicht atembarem Gas kontaminierten Schacht gehoben und außerhalb des Gebäudes gebracht wurde. Die restliche Besatzung übernahm die lebenserhaltenen Sofortmaßnahmen bis zum Eintreffen der Rettungskräfte. Der Atemschutztrupp musste im Anschluss noch mit der Wärmebildkamera eine Fabrikhalle nach versteckten Wärmequellen absuchen bevor sie völlig verschwitzt die Atemschutzgeräte ablegen konnten.

 

Nach einer kurzen Stärkung im Rüsthaus Weißkirchen verlegten die Einsatzkräfte aus Kobenz gegen 23.00 Uhr in ihre Heimatgemeinde und meldeten sich bei der Leitstelle Florian Steiermark wieder einsatzbereit.