Atemschutzleistungsprüfung in Bronze und Silber

Am 19. Oktober wurde in St. Marein bei Knittelfeld eine Atemschutzleistungsprüfung abgehalten, bei der 20 Gruppen aus den Feuerwehrwehrbereichen Murau, Judenburg und Knittelfeld antraten. Von der FF Kobenz hatten sich zwei Gruppen zu dieser Leistungsprüfung angemeldet.

 

Der Atemschutz stellt im Feuerwehrdienst eine der herausforderndsten Tätigkeiten dar, denn vor allem bei Brandeinsätzen im Innenangriff lauern Gefahren durch extreme Temperaturen von mehreren hundert Grad, wenig bis gar keine Sicht, Gefahr durch Absturz...  Dabei sind eine ständige Aus- und Weiterbildung sowie ausreichende Fitness der Atemschutzgeräteträger unumgänglich.

 

Bei den Atemschutzleistungsprüfungen (welche es je nach Schwierigkeitsgrad in Bronze, Silber und Gold gibt) muss der Atemschutztrupp fünf Stationen erfolgreich bestehen. 1. Theoretische Prüfung, 2. Inbetriebnahme des Atemschutzgerätes, 3. Menschenrettung, 4. Innenangriff und 5. Gerätekunde und Einsatzdokumentation. Dabei steht nicht die Geschwindigkeit, sondern das fehlerfreie und sichere Arbeiten des Einzelnen aber auch die reibungslose Zusammenarbeit im Trupp im Vordergrund.

 

Nach zahlreichen Übungen und einer ausgezeichneten Vorbereitung haben LM d.F. Philipp Kleemaier, HFM Daniel Leitold und FM Stefan Grössing die Atemschutzleistungsprüfung in Bronze erfolgreich bestanden. OLM Christian Friedl hatte die Prüfung schon erfolgreich absolviert und fungierte als Ergänzungsteilnehmer.

Den nächsten Schwierigkeitsgrad, nämlich die Prüfung in Silber, haben OLM Christian Friedl, LM Richard Pickl-Herk, LM Martin Hölzl und OFM Klaus Bichler ebenfalls positiv bestanden.

 

Unser stv. Kommandant OBI Gerhard Mayer unterstützte diese Leistungsprüfung als Bewerter.

 

Beide Teams konnten bei der Schlusskundgebung die begehrten Abzeichen in Empfang nehmen. Wir gratulieren recht herzlich.