Brand im Sägewerk - Orts- Schlussübung

Am 26. Oktober findet traditionell immer die Orts- Schlussübung der Freiwilligen Feuerwehr Kobenz statt und die beiden Übungsorganisatoren HBI Werner Holzer und OBI Gerhard Mayer haben sich heuer wieder zwei fordernde Szenarien ausgedacht und vorbereitet.

 

Ausgangslage der ersten Phase war ein Brand eines Radladers und des Hackschnitzellagers beim Sägewerk Zechner in Raßnitz. Die alarmierte FF Kobenz bekämpfte den brennenden Radlader mit Schaum des Hochdruckrohres. Die brennenden Hackschnitzel wurden mit mehreren C-Rohre gelöscht. Um die Glutnester im Hackschnitzellager ebenfalls löschen zu können, kam der Teleskoplader zum Einsatz. Mit diesem wurden die Hackschnitzel aus dem Lager geräumt und so die noch vorhandenen Glutnester mit dem C-Rohr abgelöscht. Eine zweihundert Meter lange Zubringerleitung vom Raßnitzbach und einem Hydranten musste die Mannschaft des Kleinlöschfahrzeug so rasch wie möglich zum Hilfeleistungsfahrzeug 1 (HLF1) legen.

 

Ausgangslage der zweiten Phase war eine Rauchentwicklung bei einem Traktor in einer Fahrzeughalle, wobei ein Mechaniker dabei vom Traktor eingeklemmt wurde. Unverzüglich rüstete der Atemschutztrupp des HLF1 sich aus und rückte in die Fahrzeughalle zur Menschenrettung vor. Mittels Druckbelüfter wurde der vorhanden Rauch aus der Halle befördert und die restliche Mannschaft konnte die Rettung der verunfallten Person unterstützen.

 

Bei der Schlusskundgebung bedankte sich HBI Holzer beim Hausherrn des Sägewerkes Hr. Karl Eberdorfer. Nach kurzer Übungskritik rückte man ins Rüsthaus ein und stellte die Einsatzbereitschaft wieder her. Abschließend traf man sich bei Mathias Kaffee & Küche und ließ bei Speis und Trank die Übung ausklingen.