Heißausbildung in Lebring

Am Samstag, den 10. März hielt der Bereichsfeuerwehrverband Knittelfeld eine Heißausbildung für Atemschutzgeräteträger an der Landesfeuerwehr- und Zivilschutzschule in Lebring ab, bei dem ein Atemschutztrupp der Freiwilligen Feuerwehr Kobenz teilnahm.

 

Nach einer theoretischen Einweisung durch den Bereichsatemschutzbeauftragten Oberbrandinspektor Walter Leitold wurde als erster Teil der Aus- und Weiterbildung verschiedene Strahlrohrtechniken und das Vorgehen im Trupp bei null Sicht und heißen Temperaturen in einem Gebäude geübt. Im Anschluss konnten die Atemschutzgeräteträger die Brandübungs- und Simulationsanlage besichtigen und hier wurde die Heißausbildung von den Ausbildern der Feuerwehrschule vorbesprochen und simuliert. Im Anschluss ging es heiß her, denn bei bis zu 900 Grad an der Decke und ca. 300 Grad am Boden mussten die Atemschutzgeräteträger bei einem Innenangriff die Brandbekämpfung durchführen und eine Crashbergung einer aufgefundenen bewusstlosen Person aus dem Gefahrenbereich durchführen.

 

Knapp 30 Minuten dauerte die Heißausbildung in der Brandübungs- und Simulationsanlage und der Atemschutztrupp mit Gruppenkommandant Brandmeister Markus Puffinger, Truppführer Löschmeister Richard Pickl-Herk und die zwei Truppmänner Oberfeuerwehrmann Klaus Bichler und Feuerwehrmann Lukas Kleemaier konnten bei dieser sehr realitätsnahen, aber auch körperlich sehr fordernden Aus- und Weiterbildung viel Erfahrung für einen möglichen scharfen Einsatz mitnehmen. Als Feuerwehrsanitäter unterstützte Oberlöschmeister Peter Möscher dabei unseren Atemschutztrupp.