Chronik 2000 - heute

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Bevor es Feuerwehren gab….

Schon immer, besonders aber seit die Menschen in festen Behausungen ein sesshaftes Leben führen, ist die Bedrohung durch das Feuer die größte Gefahr für Mensch und Gut. Problematisch und meist aussichtslos war in früheren Zeiten der Kampf gegen Feuer aufgrund der Bauweise und der Baumaterialien der Wohnstätten. So überrascht es keineswegs, dass praktisch jeder Ort in größeren und kleineren Zeitabständen von verheerenden Feuersbrünsten heimgesucht, ja oftmals sogar völlig eingeäschert wurde. Sicher traf dieses Schicksal auch unsere Heimatgemeinde. Wenn auch über Feuersnöte in unserem Ort aus ältester Zeit keine genauen Daten vorliegen, so können wir uns doch ein annäherndes Bild von jenen trostlosen Zuständen machen, die in Bezug auf Feuerbekämpfung in dieser Zeit herrschten.

 

Wie sah nun die Brandbekämpfung aus? Da die Bauern in früherer Zeit Leibeigene ihrer Grundherrschaft waren, war es auch ihre Pflicht der Grundherrschaft in Feuersnöten zu helfen. Die von der Herrschaft ernannten Dorfrichter organisierten mit anderen Bauern die Brandbekämpfung und sorgten für die entsprechende Wasserversorgung. Außerdem gab es, den damaligen Gepflogenheiten entsprechend, einige genügend tiefe Brunnen, aus denen mit Eimern Wasser geschöpft wurde. Jedes Haus hatte eine gewisse Anzahl von Eimern, die bei Bränden kettenartig von Hand zu Hand weitergereicht wurde. Auch Leitern und Feuerhaken mit langen Stielen waren vorbereitet. Die Brandbekämpfung funktionierte so, dass jemand auf die Leiter stieg und Wasser in die Flammen goss. Mit Feuerhaken versuchte man brennende Teile herauszureißen und am Boden zu löschen.

 

Später wurden Feuerspritzen verwendet. Diese Druckpumpen waren ohne Saugwerk und mit einem großen Wasserbottich ausgerüstet. Bei einem Feuer wurde die „Spritze“ so nahe wie möglich beim Brandherd aufgestellt. Ein mutiger Mann, meist der Dorfschmied, führte das Strahlrohr. Ein Teil der herbeigeeilten Dorfbewohner füllte mit Kübeln den Bottich, der andere Teil musste pumpen. Durch die große Hitze eines Vollbrandes waren die Vorgangsweisen meist zum Scheitern verurteilt und zeigten keine große Löschwirkung. Trotz all dieser Hilfen war ein Brand für den einfachen Mann eine Katastrophe; ein Schicksalsschlag, der ihn oft genug an den Bettelstab brachte.

Die Kommandanten und Stellvertreter seit der Gründung:

Kommandanten

Stellvertreter


 

 

Johann Romierer 1923 - 1939

 

 

Anton Dietrich 1923 – 1937

Jakob Pickl 1937 – 1939


 

 

Franz Mayer 1939 - 1948

 

 

Franz Prutti 1939 – 1955


 

 

Jakob Pickl 1948 - 1957

 

 

Adolf Prutti 1955 – 1957


 

 

Adolf Prutti 1957 - 1965

 

 

Johann Pichler 1957 – 1964

Rudolf Puffinger 1964 – 1965


 

 

Rudolf Puffinger 1965 - 1979

 

 

Johann Leitold 1965 – 1979


 

 

Johann Leitold 1979 - 1986

 

 

Josef Pichler 1979 – 1986


 

 

Josef Pichler 1986 - 1996

 

 

Johann Holzer 1986 – 1996


 

 

Johann Holzer 1996 - 2007

 

 

Josef Leitold 1996 – 2007


 

 

Johann Bichler 2007 - 2017

 

 

Werner Holzer 2007 - 2017


 

 

Werner Holzer 2017 -

 

 

Gerhard Mayer 2017 -


Chronik 2000 bis heute

2017

kommt bald ;-)

2016

Löscheinsatz mit 8 weiteren Wehren vom 21. auf den 22. Juni bei einem Wirtschaftsgebäudebrand in Dürnberg, die Feuerwehren Apfelberg und Kobenz wurden am 26. August um 16.04 Uhr zu einem Such- und Rettungseinsatz auf der Mur Höhe Kobenz alarmiert, da ein Boot mit 2 Insassen kenterte und diese von der Strömung flussabwärts getrieben worden sind. Robert Demal wurde am 27. Februar Landessieger beim Bewerb um das FULA in Silber


2015

Am 13. Jänner wurden die FF Seckau, Knittelfeld und Kobenz zu einem Zimmerbrand nach Dürnberg gerufen. Ein staubiger Atemschutzeinsatz von den Atemschutzgeräteträgern der Feuerwehren Knittelfeld, Seckau, St. Lorenzen und Kobenz verhinderte einen Brand in der Landwirtschaftlichen Fachschule in Kobenz. In der Pelletsheizung war ein Glimmbrand entstanden und das gesamte Pelletslager mit 12 t Pellets musste unter Einsatz von Atemschutz und unter Sicherung mittels HD-Rohr in einen Pumpwagen gesaugt werden. Menschenrettung in den frühen Morgenstunden des 12. April beim Krebsenbach in Reifersdorf. Eine Person war in den Bach gestürzt und musste mittels Leiterbergung gerettet werden. Bei einem Ausweichmanöver kippte der Kleintransporter in der Forststraße am 12 Juli um, die FF Knittelfeld und Kobenz mussten das Kfz mittels Kran des Wechselladefahrzeuges auf die Räder stellen. Ebenfalls hat sich am 4. August ein Pkw am Hofmoarbichl überschlagen - der Fahrer blieb unverletzt. Am 13. November riss in Reifersdorf bei einem Bagger der Hydraulikschlauch und ca. 60l Öl flossen auf den Boden. Chemiealarmdienst wurde alarmiert, da das Öl ins Erdreich eindrang und in das angrenzende Gerinne floss. Am 7. Dezember neuerlicher Fahrzeugüberschlag auf der L504 in Reifersdorf - eine Person verletzt. Der Oldtimer "Büffel" wurde auf Grund von zahlreichen Mängeln und bevorstehenden Reparaturen nach Holland verkauft.

2014

Gleich am 2. Jänner musste die FF Kobenz und zahlreiche weitere Wehren zu einem Wirtschaftsgebäudebrand nach Feistritz ausrücken. Nach schweren Schneefällen von 16. bis 17. Februar musste die FF Kobenz zu zahlreichen Fahrzeugbergungen ausrücken. Am 7. Juni wurde die FF Kobenz zu einem neuerlichen Verkehrsunfall im Bereich L518 Autobahnauffahrt alarmiert. Dort hatte ein Pkw eine Panne und der Lenker verständigte einen Motorradfahrer zur Unterstützung. Diese beiden übersah die Lenkerin eines Pkw und diese raste in die abgestellten Fahrzeuge. Am 1. August wurde die Feuerwehr zu einem Verkehrsunfall zur L504 im Bereich Seckauerstraße gerufen. Dort forderte eine Kollision 2 verletzte Personen. Am 10. Mai wurde in St. Marein eine Branddienstleistungsprüfung abgehalten bei der die FF Kobenz eine Gruppe in Silber und Gold stellte und diese Prüfung souverän bestand. Den hervorragenden 6. Rang errang die Bewerbsmannschaft beim Landesfeuerwehrleistungsbewerb am 20 Juni in Krieglach in Silber B. In diesem Jahr stellte der Bereich Knittelfeld auf das digitale Funksystem um, dass zahlreiche Schulungen erforderlich machte.


2013

Nach ergiebigen Schneefällen und bedingt durch den sehr nassen und schweren Schnee wurden die FF Kobenz am 26. Februar zu mehreren Schneeräumeinsätzen gerufen. In Knittelfeld und Kobenz befreiten die Wehrmänner einsturzgefährdete Dächer von den Schneelasten. Am 14. März zog ein Sturmtief mit orkanartigen Windböen mit Windspitzen bis zu 100 km/h über unsere Marktgemeinde hinweg und verursachte zahlreiche Schäden. Nach langer Hitzeperiode hatte sich am 29. Juli die aufgeheizte Luft in einem kurzen, aber umso heftigeren Unwetter entladen. Dieses Unwetter richtete großen Schaden am Waldbestand im Bereich Kobenz - St. Marein an durch die umfallenden Bäume wurde die Straße versperrt. Vermutlich aufgrund der langen Trockenperiode und des ausgetrockneten Bodens, brach am 1. August am Ramberg in Feistritz ein Waldbrand aus. Die FF Kobenz wurde mit zahlreichen anderen Feuerwehren zu den Löscharbeiten alarmiert. Am 21. September kam zu einem Brand eines Carports und des angrenzenden Geräteschuppens in der Fichtenstraße. Am 19. Jänner wurden in Weißkirchen die Landeswinterspiele der steirischen Feuerwehren, in der Disziplin steirisches Eisstockschießen, ausgetragen. Die Mannschaft Kobenz 1 mit dem Moar Johann Holzer und seinen Schützen Franz Hoffelner, Franz Kleemaier und Franz Gruber gelang dabei mit dem 2. Platz eine hervorragende Leistung. Nach den Unwettereinsätzen vom Jahr 2012 wurden zahlreiche Wehrmitglieder am Florianitag mit der bronzenen und silbernen Katastrophenhilfemedaille geehrt.

2012

Gleich zu mehreren schweren Verkehrsunfällen mussten die Feuerwehr Kobenz in diesem Jahr ausrücken: am 7. Juni wurden wir nach St. Marein alarmiert, wo eine Frau mit ihrem Auto einen 30m langem Abhang hinab geschleudert wurde; am Abend des 15. Juni nach Hautzenbichl wo es 7 zum Teil schwer verletzte Personen zu versorgen gab; am 25. Oktober nach Unterfarrach mit einer schwer verletzen Person; am 14. November auf der L518 in Raßnitz wo es bei dem schweren Unfall zwischen einem Lkw und einem Pkw 2 Tote und 2 verletze Personen zu beklagen gab. Neben den Verkehrsunfällen hielten uns in diesem Jahr aber besonders die Unwettereinsätze im Juli auf Trab. Besonders schwer traf es Kobenz in der Nacht vom 20. auf 21 Juli mit Hagel, Sturm und Starkregen wobei die Aufräumungsarbeiten von uns mehrere Tage dauerten. Bei zwei größeren Brandeinsätzen wurden wir am 20. Jänner zum alten Tierheim in Reifersdorf und am 21. August zu einem Wirtschaftsgebäudebrand nach Dürnberg beordert. Bei der Wehr/Wahlversammlung wurde das bestehende Kommando mit HBI Johann Bichler und OBI Werner Holzer mit überragender Mehrheit wiedergewählt. Beim Landesbewerb am 23. Juni in Altaussee konnte sich die Bewerbsmannschaft in Silber B mit dem 3. Gesamtrang einen erhofften Stockerlplatz sichern. Beim Bundesbewerb in Linz erkämpften sie sich in Silber B den hervorragenden 15. Platz.


2011

Am 17. Februar wurden wir zu einem Verkehrsunfall auf der L318 in Bereich Raßnitzwirt gerufen. Ein Traktorfahrer übersah beim linksabbiegen den entgegenkommenden Pkw und wurde voll gerammt. Wir führen nach dem Abtransport der verletzten Personen die Sicherungs- und Aufräumungsarbeiten durch. Am Karsamstag, den 23. Abril kam es bei der Fam. Steinberger in Kobenz durch Funkenflug zu einem Brand eines Stapels mit Holzschwellen. Nach einem umfassenden Angriff konnte die angrenzende Maschinenhalle gerettet werden. Großes Glück hatte am 9. Mai eine Familie einer Reihenhaussiedlung in Kobenz. Ein angebauter Geräteschuppen begann zu brennen und nur durch die Löschversuche eines Nachbarn wurde schlimmeres verhindert. Wir löschten den restlichen Brandherd und mit der Wärmebildkamera wurden versteckte Glutnester gefunden. Nach der Unwetterkatastrophe am 7. Juli im Großraum Oberwölz wurde am 10. Juli eine FuB- (Feuer- und Bergebereitschaft/Katastrophenhilfsdienst) Einheit aus dem ganzen Bezirk für Aufräumungsarbeiten nach Oberwölz geschickt. Bei Temperaturen um die 30 Grad war es unsere Aufgabe Gebäude von 'Schlamm und Unrat zu befreien. Am 11. Sebtember wurden wir zu einem Verkehrsunfall auf der L550 zwischen Raßnitz und der Einfahrt Freizeitzentrum gerufen. Ein Pkw mit 4 Insassen kam ins schleudern, überschlug sich und kam auf der Böschung zum Stillstand. Bei unserem Florianitag, 15. Mai, wurde unser neues MTF offiziell in den Dienst gestellt. Bei der Branddienstleistungsprüfung in Seckau traten 3 Gruppen an und alle schafften die Abzeichen in Bronze, Silber und Gold. Spitzenleistungen gab es auch beim Landesleistungsbewerb in Frohnleiten. In Bronze und Silber schaffte unsere Bewerbsgruppe den Einzug in den Parallelbewerb. Dabei verpassten sie beide Male nur knapp einen Stockerlplatz und wurde 2 mal Vierter.

2010

Am 14. Mai brach in Kobenz in der Nähe des GH Neumeister eine Hauptwasserleitung. Da auch die beiden GH Rainer und Neumeister ohne Wasser waren wurden diese vorübergehend durch das RLF mit Wasser versorgt. 23. November Brand in der Zimmerei Schindelbacher in Raßnitz. Durch einen umfassenden Aussen- und Innenangriff mit allen verfügbaren Kräften des Bezirkes konnte eine Ausbreitung und das Übergreifen auf ander Gebäudeteile verhindert werden. Als Highlight im Bewerbsgeschehen trat unsere Berwerbsgruppe am Landesbewerb in St. Margarethen/Raab an. Sie schafften in Silber B den Einzug in den Parallelbewerb und konnten dort, mit einer fehlerfreien Zeit von 43,84 sec. alle anderen deklassieren. Nur durch die geringeren Alterspunkte ging der Sieg an Pusterwald. Anfang November wurde unser 28 jahre altes KRF-B (Kleinrüstfahrzeug mit Bergeausrüstung) durch ein neues Fahrzeug ersetzt. Das als MTF (Mannschaftstransportfahrzeug) in den Dienst gestellte Fahrzug, hat im Geräteraum Platz für einen Rollcontainer der am jeweiligen Einsatzort abgeladen werden kann. Es stehen 3 vordefinierte Rollcontainer zur Verfügung.


2009

Am 22 Jänner wurden wir zu einem Fahrzeugbrand nach Seckau alarmiert. Der in einem Holzschuppen abgestellte Pkw wurde von der FF-Seckau und uns rasch gelöscht. Am 14. Juli zog ein schweres Gewitter über Kobenz und verursachte teilweise schwere Schäden. Am 02. September kam es auf der L 517 bei Oberfarrach zu einem schweren Verkehrsunfall mit einem Pkw und Traktor mit angehängter Sämaschine. Auch sportlich tat sich in diesem Jahr einiges. So wurde eine Moarschaft bei den Vereinsmeisterschaften von Kobenz Sieger und bei den Bezirkswinterspielen im Schilauf wurde Johannes Leitold in der allgemeinen Klasse Bezirkssieger. Beim Landesleistungsbewerb in Feldbach gelang unsere Bewerbsmannschaft, nach sehr guten Leistungen der Einzug in den Parallelbewerb. Beim gleichzeitigen antreten der 6 besten Mannschaften belegte unsere Berwerbsmannschaft den hervorragenden 3. Platz. Am 9. Oktober übte der Abschnitt II des Bezirsfeuerwehrverbandes beim Sägewerk Bichler in Unterfarrach. 90 KameradInnen der alarmierten 5 Feuerwehren trainierten das reibungslose Zusammenarbeiten bei Großschadensereignissen.

2008

Das Jahr 2008 war ein sehr ereignis- und einsatzreiches Jahr. In den frühen Morgenstunden des 27. Jänner, brauste über Kobenz das Sturmtief "Paula" mit Spitzengeschwindigkeiten weit über 100 km/h hinweg. Der Sachschaden an Dächern und am Waldbestand war ernorm und die Aufräumungsarbeiten wurden mit Hilfe der DB 23/12 und eines Baggers der Fa. Loibnegger durchgeführt. Weiters gab es im Gemeindegebiet einige, zum Teil schwere Verkehrsunfälle (Lkw-Unfall auf der S36, Lkw-Unfall Hofmoar-Bichl, VU auf der L518 im Bereich Herk, VU auf der L517 Dornigkurve und einen spektakulären Traktorunfall in Hautzenbichl). Am 15. August brach ein schweres Hagelunwetter über den Bezirk herein und zerstörte viele Gebäudedächer und parkende Kfz. In Kobenz war vor allem der Ortsteil Oberfarrach davon betroffen. Ende des Jahres wurden wir zu zwei Suchaktionen alarmiert. Einmal nach einer entlaufenen Kalbin welche uns 2 Tage auf Trab hielt. Im November suchten wir, unter Einsatz von mehreren Feuerwehren, Polizei, der Rettungshundebrigade und Polizeihubschrauber, nach einer vermissten Gemeindebürgerin. An sonstigen Tätigkeiten war das Jahr geprägt von der Teilnahme am Bundesbewerb in Wien in der Disziblin Silber B. Mit Jänner begann man schon mit dem Training und bei den Bezirks- und Landesbewerb konnten gute Spitzenzeiten erzielt werden.


2007

14. April Einsatz bei einem Waldbrand im Grenzgebiet zu Seckau bei Oberfarrach. Nach schweren Regenfällen am 13. Juni, mussten zahlreiche Keller in Unterfarrach und Reifersdorf von Wasser und Schlamm befreit werden. Am 08. November wurde, wegen eines Brandes beim Anwesen Kaiser im Hoftal, Abschnittsalarm auslöst. 22. Dezember Wohnhausbrand bei der Familie Zechner in Reifersdorf. Bei der, das 1. Mal im Schulungsraum des neuen Rüsthauses abgehaltenen Wehrversammlung, wurde bei Neuwahlen als Kommandant Bichler Johann und zu seinem Stellvertreter Holzer Werner gewählt.

2006

Um ein Einstürzen von Gebäuden zu verhindern mussten im Jänner nach ergiebigen Schneefällen zahlreiche Häuser von der Schneelast befreit werden. Auch waren 5 Kameraden bei einem FuB-Einsatz in Mariazell und Umgebung dabei, um die enorme Schneemengen von den Dächern zu schaufeln. Küchenbrände wurden bei der Fam. Senekovitsch in Forst und bei der Fam. Gössler in Reifersdorf bekämpft. Im Juni mussten nach schweren Gewittern zahlreiche Keller von Wasser und Schlamm befreit werden. Das Rüsthaus konnte, in einem feierlichen Festakt, am 23. Juli feierlich eröffnet werden. Neben zahlreichen Ehrungen verdienter Kameraden wurde Frau Bürgermeister Eva Leitold, wegen besonderer Verdienste um die FF Kobenz, die Florianiplakette in Bronze verliehen. Bei der Wehrversammlung wurden HBI Holzer Johann und OBI Leitold Josef in ihrem Amt bestätigt.

2005

Einsatzreich verlief auch dieses Jahr. Im Besonderen waren viele Einsätze durch die starke Schneeschmelze zu verzeichnen. Weiters der Wirtschaftgebäudebrand bei der Fam. Kropf, vlg. Hofmoar in Kobenz, PKW-Unfall in Raßnitz und Heizraumbrand Fam. Sundl, vlg. Moar in Oberfarrach. Nach abgeschlossener Planung wurde mit dem Rüsthauszubau begonnen.

2004

Anschaffung eines Rüstlöschfahrzeuges mit Allrad. Damit wurde nun auch die Gerätschaft für einen schlagkräftigen Einsatz bei Bränden und technischen Einsätzen verbessert. In diesem Jahr wurden außerdem 11 neue Wehrkameraden aufgenommen. Der Aktivstand unserer Feuerwehr beträgt somit 59 Mann und 12 Kameraden in der 2. Abteilung. Wirtschaftgebäudebrand bei Fam. Hoffelner, vlg. Okamp in Unterfarrach. Ein Übergreifen auf benachbarte Objekte konnte verhindert werden. Im Herbst 2004 begann die Planung für den Rüsthauszubau. Sportlich lief es bei den Bezirks- und Landeswinterspielen sehr gut:

1. Platz Eisschießen Einzel: Holzer Johann 1. Platz Bezirk, 2. Platz Land Schilauf Demal Robert 2. Platz Bezirk, 3. Platz Land Schilauf Bichler Hannes


2003

Der 2. Bezirksfeuerwehrtag wurde mit einem Funkbewerb in Kobenz ausgetragen. Zahlreiche Auszeichnungen gab es Sonntag bei den Feierlichkeiten zu vergeben. An Einsätzen erwähnenswert war vor allem der Waldbrand in Bretstein, ein Verkehrsunfall in Forst sowie das Freimachen von Verkehrswege durch umgerissene Bäume. Beim Nassbewerb in Seckau konnten wir den 1. und 2. Platz erreichen.

2002

Im Sommer waren wir beim Jahrhunderthochwasser tagelang im Einsatz. Zu einem dramatischen Einsatz kam es beim Wohnhausbrand der Fam. Hammerl, vlg. König in Unterfarrach. Weiters war neben Sturmschäden im Forst auch noch ein PKW-Brand bemerkenswert.

2001

Bei den Wahlen sind der HBI Johann Holzer und OBI Josef Leitold einstimmig in ihren Funktionen bestätigt worden. Zu einem schweren Verkehrsunfall im Forst wurde die FF zwecks Bergung des eingeklemmten Fahrers gerufen

2000

Zu einem besonders schwierigen Einsatz wurden wir nach Knittelfeld, zur Firma Arnold gerufen. Dort hatte sich Magnesium entzündet. In Raßnitz hieß es einen eingeklemmten Fahrer nach PKW-Unfall zu bergen. Weiters waren in diesem Jahr sehr viele Bekämpfungen von Wespen- und Hornissennestern notwendig. Beim Funken und Leistungsbewerb waren wir wieder vorne dabei.