Übungen 2025


Sanitätsschulung 2025

Im März 2025 stand bei der monatlichen Sanitätsschulung der Feuerwehr ein besonders praxisorientiertes Thema auf dem Programm: der Sanitätseinsatz im Feuerwehrdienst und die enge Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz.

 

Die Schulung wurde in enger Kooperation mit dem Team des Roten Kreuzes Knittelfeld durchgeführt und umfasste drei zentrale Themenschwerpunkte, die sowohl für die Feuerwehr als auch für das Rote Kreuz von großer Bedeutung sind.

 

1. Versorgung von Atemschutznotfällen

In diesem Bereich wurde den Teilnehmern gezeigt, wie sie im Falle eines Atemschutznotfalls schnell und effizient handeln können, um den betroffenen Feuerwehrmitgliedern die nötige Erstversorgung zu gewährleisten. Besonderer Fokus lag dabei auf die schnelle Abnahme der Einsatzkleidung um den verletzten Kameraden ehest möglich Hilfe leisten zu können.

 

2. Versorgung von Wirbelsäulenverletzungen mit der Vakuummatratze

Ein weiterer wichtiger Punkt der Schulung war die richtige Handhabung von Wirbelsäulenverletzungen. Besonders Augenmerk wurde darauf gelegt, bei welchen Punkten der Versorgung die Feuerwehr Hilfe leisten kann.

 

3. Hilfeleistung für das Rote Kreuz – Schwerlasttragetuch

Da es immer wieder zu Einsätzen kommt, bei denen Feuerwehr und Rotes Kreuz bei der Tragehilfe zusammenarbeiten, wurde das Schwerlasttragetuch vom Team es Roten Kreuzes Knittelfeld vorgestellt und beübt.

 

Die Schulung war eine ausgezeichnete Gelegenheit, die Kernthemen der beiden Einsatzorganisationen miteinander zu verknüpfen und zu üben. 

Ein besonderer Dank gilt dem Team des Roten Kreuzes Knittelfeld für ihre Unterstützung und die wertvolle Zusammenarbeit.


Monatsübung April 2025 – Schwerpunkt Löschwasserbeförderung

Am Übungsplan der Monatsübung im April stand erneut das wichtige Thema Löschwasserbeförderung im Mittelpunkt. Ziel der Ausbildung war es, die Einsatzmannschaft im Umgang mit den relevanten Gerätschaften – von der Entnahme über die Pufferung bis hin zur Löschwasserabgabe – zu schulen und die Abläufe zu festigen.

 

Als Übungsannahme diente ein Brand im Bereich des Bürgerwaldes, vorbereitet von den Übungsbeauftragten OBM Thomas Gangl und OLM d.V. Stefan Holzegger. Die besondere Herausforderung lag dabei in der Sicherstellung einer ausreichenden Löschwasserversorgung.

Zum Einsatz kamen die Gerätschaften aus dem KLF-A sowie dem HLF-1 2000. Im Rahmen der Übung wurden folgende Schwerpunkte praxisnah beübt:

  • Löschwasserentnahme mittels Tragkraftspritze

  • Aufbau einer Zubringleitung

  • Errichtung eines Pufferbeckens zur Zwischenspeicherung

  • Saugbetrieb mit der Einbaupumpe des HLF-1

  • Speisung des HLF-1 mit Hilfe von Tauchpumpen

  • Durchführung eines Löschangriffs


Teleskoplader - Maschinisten Schlulung

Sicherheit geht vor – und Übung macht den Meister!

So wurden am Samstag, dem 5. März, unsere Teleskopladerfahrer vom Maschinenmeister HLM d.F. Anton Mayer wieder auf Herz und Nieren im Umgang mit dem Gerät geschult.

 

Dabei wurden unter anderem der sichere Einsatz verschiedener Anbaugeräte, das Verladen des Fahrzeugs auf den Transportanhänger, das präzise Heben unterschiedlicher Lasten sowie der Betrieb mit dem Arbeitskorb intensiv geübt. Ziel war es, die fachliche Kompetenz weiter zu vertiefen und die Sicherheit im täglichen Einsatz zu gewährleisten.


Heißausbildung 2025 in Lebring

Am Freitag, den 6. Juni 2025, nahmen Atemschutzgeräteträger aus dem Bereichsfeuerwehrverband Knittelfeld an einer anspruchsvollen Heißausbildung in der Feuerwehr- und Zivilschutzschule in Lebring teil.

 

Zu Beginn der Ausbildung lag der Fokus auf der effektiven Rauchgaskühlung und dem richtigen Umgang mit dem Hohlstrahlrohr. Diese grundlegenden Fertigkeiten wurden unter realistischen Bedingungen geübt und vertieft.

 

Im zweiten Teil der Ausbildung simulierte ein gasbefeuerter Container einen Brand in einem Zimmer. Der Atemschutztrupp der Feuerwehr Kobenz führte dabei eine koordinierte Menschenrettung und Brandbekämpfung durch. Dabei kam das Hohlstrahlrohr zum Einsatz, um das Feuer unter Kontrolle zu bringen.

 Fotos: ABI Thomas Zeiler / BFV-KF


Abschnittsübung in St. Marein bei Knittelfeld

Am 22. August 2025 fand in St. Marein bei Knittelfeld eine groß angelegte Abschnittsübung des Abschnitts 2 des Bereichsfeuerwehrverbandes Knittelfeld statt.

 

Übungsannahme

Als Übungsszenario wurde ein Brand eines Wirtschaftsgebäudes in Kombination mit einem Forstunfall angenommen. Insgesamt nahmen 70 Feuerwehrmänner und -frauen der Feuerwehren St. Marein, Feistritz, Seckau und Kobenz mit neun Einsatzfahrzeugen an der Übung teil.

 

Aufgaben unserer Feuerwehr

Unsere Feuerwehr war mit den Fahrzeugen HLF-1 und KLF-A in die Übung eingebunden.

  • Das HLF-1 bekam bereits kurz nach dem Eintreffen den Einsatzbefehl für eine Menschenrettung bei einem abgelegenen Forstunfall.

  • Das KLF-A musste als erstes beim Aufbau einer 600 Meter langen Löschwasserleitung Unterstützung leisten.

Ergänzende Übungsszenarien

Nach der erfolgreichen Umsetzung der ersten Befehle wurden durch die Übungsleitung weitere Szenarien eingespielt, um die Einsatzkräfte zusätzlich zu fordern:

  • Die Mannschaft des KLF-A musste aufgrund eines Defekts der Tragkraftspritze bei der Ansaugstelle ihren Standort verlassen und die Löschwasserversorgung ehestmöglich durch eine Ersatzpumpe wiederherstellen.

  • Die Besatzung des HLF-1 wurde mit einem simulierten Atemschutznotfall beim Wirtschaftsgebäudebrand konfrontiert und hatte sich umgehend unter schwerem Atemschutz auszurüsten.

Nach rund eineinhalb Stunden konnte Einsatzleiter ABI Edmund Plöbst die Übung erfolgreich beenden. In seiner Abschlussbesprechung zog er ein sehr positives Resümee und dankte allen teilnehmenden Einsatzkräften für ihre engagierte Mitarbeit. Im Anschluss lud die Feuerwehr St. Marein die Mannschaften zu einer kameradschaftlichen Stärkung ins Rüsthaus ein.


Monatsübung am Hoftaltrail – Zusammenarbeit Feuerwehr & Rotes Kreuz

Am Freitag, den 05. September 2025, organisierten LM Josef Leitold und LM d.S. Lukas Kleemaier die Septemberübung der Freiwilligen Feuerwehr Kobenz. Übungsannahme war ein Mountainbike-Unfall mit mehreren verletzten Personen am Hoftaltrail, bei dem die Kameradinnen und Kameraden in steilem Gelände gefordert waren.

 

Beim Eintreffen der ersten Kräfte wurde die Lage gemeinsam mit dem Einsatzleiter erkundet. Die Schadenslage stellte sich als sehr komplex dar: drei schwerverletzte und drei leichtverletzte Personen mussten versorgt und aus dem unwegsamen Gelände gerettet werden. Während die Besatzung des HLF-1 eine unter einem Baum eingeklemmte Person mithilfe von Hebekissen befreite, kümmerte sich das medizinische Personal gemeinsam mit dem Notarzt um die schwerverletzten Patienten. Für den Abtransport standen unter anderem Schaufeltragen, Spineboard und eine Schleifkorbtrage im Einsatz. Unterstützt wurde die Feuerwehr dabei von vier Mitgliedern des Roten Kreuzes Knittelfeld, die mit großem Engagement zur erfolgreichen Abwicklung der Übung beitrugen.

 

Nach dem positiven Abschluss der Übung konnten die Übungsbeauftragten ein zufriedenstellendes Resümee ziehen. Besonderes Augenmerk wurde in der Nachbesprechung auf die Zufahrtsmöglichkeiten zum Hoftaltrail im Falle eines Notfalls gelegt.

 

Zum gemütlichen Ausklang gab es für alle Beteiligten im Rüsthaus eine Stärkung bei Speis und Trank. Ein herzlicher Dank gilt den zahlreichen Statisten sowie dem Roten Kreuz Knittelfeld für die ausgezeichnete Zusammenarbeit.


Großangelegte KHD-Waldbrandübung in Gaal

Am Samstag, den 20. September 2025, fand in der Gemeinde Gaal eine groß angelegte Katastrophenhilfsdienst-Waldbrandübung statt. Daran nahmen zahlreiche Einsatzorganisationen teil. Seitens der Feuerwehr waren rund 254 Mitglieder mit einer vielzahl an Einsatzfahrzeugen im Einsatz.

 

Neben den Feuerwehren aus dem Bereichsfeuerwehrverband Knittelfeld, beteiligten sich auch der KHD-Zug Judenburg, der KHD-Zug Murau, das Bundesministerium für Inneres (BMI) mit dem Polizeihubschrauber „Libelle“, das Rote Kreuz Knittelfeld, die Bergrettung, sowie weitere zuständige Behörden. Gemeinsam bewältigten sie ein realitätsnahes und herausforderndes Waldbrandszenario, bei dem die enge Zusammenarbeit aller Organisationen im Mittelpunkt stand.

 

Die Freiwillige Feuerwehr Kobenz war mit dem KLF-A und insgemsamt  10 Mitgliedern vor Ort. Unsere Hauptaufgabe bestand darin, eine 200 Meter lange Relaisleitung im steilen Gelände aufzubauen, um die Wasserversorgung für die eingesetzten Löschmannschaften sicherzustellen. Darüber hinaus waren Kameraden unserer Wehr auch abseits des unmittelbaren Brandgeschehens aktiv eingebunden – im Zugskommando, im Einsatzstab sowie im Drohnenteam.

 

Erfolgreicher Übungsabschluss:

Nach rund acht Stunden intensiver Arbeit, zahlreichen Löschangriffen am Boden und mehreren Wasserabwürfen durch den Hubschrauber, konnte der simulierte Waldbrand erfolgreich gelöscht und die letzten Glutnester abgelöscht werden.

Diese Übung hat eindrucksvoll verdeutlicht, wie wichtig die enge Abstimmung zwischen den unterschiedlichen Einsatzorganisationen ist. Nur durch koordiniertes Handeln kann im Ernstfall rasch und effizient geholfen werden.

 

Die Übung verdeutlichte einmal mehr, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen den unterschiedlichen Einsatzorganisationen ist. Nur durch abgestimmtes Vorgehen kann im Ernstfall rasch und effizient geholfen werden. Ein besonderer Dank und ein großes Lob gilt der Feuerwehr Bischoffeld, die diese Übung mit großer Genauigkeit geplant und hervorragend umgesetzt hat.

 

Fotos & Video: ABI d.V. Thomas Zeiler - BFV-KF


Abschlussübung der Freiwilligen Feuerwehr Kobenz am Nationalfeiertag

Am Nationalfeiertag führte die Freiwillige Feuerwehr Kobenz ihre traditionelle Abschlussübung des Einsatzjahres durch. Unter der Leitung des Kommandanten HBI Werner Holzer und seines Stellvertreters OBI Gerhard Mayer wurden zwei realitätsnahe und herausfordernde Übungsszenarien vorbereitet.

 

Übungsszenario 1: Brand in einem Wirtschaftsgebäude mit vermissten Personen
Als Übungsannahme galt ein Brand in einem Wirtschaftsgebäude am Anwesen der Familie Dietrich, bei dem insgesamt drei Personen vermisst wurden. Einsatzleiter OBM Thomas Gangl verschaffte sich nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte zunächst einen Überblick über die Lage und entsendete umgehend einen Atemschutztrupp zur Menschenrettung in das stark verrauchte Dachgeschoss.

Während parallel die Brandbekämpfung eingeleitet wurde, konnten zwei Kinder rasch aufgefunden und ins Freie gebracht werden. Bei der weiteren Suche nach der dritten vermissten Person wurde ein Einsturz des ursprünglichen Rückzugsweges simuliert, wodurch die Einsatzkräfte gezwungen waren, einen alternativen Rettungsweg über Leitern herzustellen. Die reglose Person konnte anschließend mithilfe einer Schleifkorbtrage über diesen Leiterweg erfolgreich ins Freie gerettet werden.

 

Übungsszenario 2: Technische Menschenrettung
Zeitgleich errichtete die Mannschaft des KLF-A eine etwa 200 Meter lange Zubringleitung vom Kobenzer Bach, um die Löschwasserversorgung sicherzustellen. Darüber hinaus galt es, eine weitere reglose Person aus einer Zwangslage unter einem Traktor zu befreien. Diese technische Rettung wurde mit Unterstützung mehrere Hebekissen erfolgreich durchgeführt.

 

Im Anschluss an die Übung fand eine gemeinsame Nachbesprechung statt. Kommandant HBI Werner Holzer bedankte sich bei den Hausherren des Übungsobjekts, der Familie Dietrich, für die Bereitstellung des Anwesens und ließ die Übung gemeinsam mit den Übungsbeobachtern nochmals Revue passieren.

 

Gemeinderat Alfred Peri richtete im Namen der Gemeinde Kobenz Dankesworte an die Feuerwehrkameradinnen und -kameraden für ihre stete Einsatzbereitschaft und den großen ehrenamtlichen Zeitaufwand zum Schutz der Bevölkerung. Abschließend lud er die 22 Übungsteilnehmer zu einer Stärkung im Gasthaus Rainer ein.

 


Technik-Tag 2025 bei der FF Kobenz

Am 06. Dezember 2025 drehte sich beim bereits traditionellen Technik-Tag der Freiwilligen Feuerwehr Kobenz wieder alles um sicheres, effizientes und vor allem schnelles Arbeiten bei Verkehrsunfällen. Unterstützt und vorbereitet wurde der Ausbildungstag von unserem Technical Rescue Team, das auch heuer wieder abwechslungsreiche und praxisnahe Übungsstationen zusammengestellt hat.

 

Im Mittelpunkt stand – wie jedes Jahr – das Ziel, bestehendes Wissen aufzufrischen, neue Standards im Bereich der technischen Menschenrettung kennenzulernen und Abläufe zu festigen. Von der ersten Lageerkundung bis zur patientengerechten Befreiung aus dem Unfallfahrzeug wurde im Stationenbetrieb jeder Schritt realitätsnah trainiert.

 

Vier Stationen – ein Ziel: Perfektion im Einsatz:

🔹 Station 1 – Absichern, erkennen, handeln

Bereits beim Eintreffen am Übungsobjekt wurde der Fokus auf Sicherheit gelegt. Das richtige Absichern der Unfallstelle sowie das Erkennen von Gefahrenquellen standen im Vordergrund.

 

🔹 Station 2 – Fahrzeugstabilisierung in der Praxis
Weiter ging es mit unterschiedlichen Möglichkeiten zur Stabilisierung von Unfallfahrzeugen. Ob klassische Sicherung mittels Spanngurt oder moderne Technik mittels Abstützsystem – die Teilnehmer übten vielfältige Szenarien und festigten damit taktische Vorgehensweisen für unterschiedlichste Unfalllagen.

 

🔹 Station 3 – Glasmanagement & Öffnungstechniken
Hier drehte sich alles um das fachgerechte Vorgehen am Fahrzeug. Vom sicheren Glasmanagement bis zum Schaffen von Erst- und Rettungsöffnungen wurde das Arbeiten mit verschiedenem schweren technischen Gerät intensiv beübt. Sauberes Vorgehen, Kommunikation und Teamarbeit waren dabei entscheidend.

 

🔹 Station 4 – Patientengerechte Rettung
Als Abschluss der Stationsausbildung erfolgte die schonende Rettung eines Unfallopfers mit möglicher Wirbelsäulenverletzung. Die Kameraden erhielten wertvolle Einblicke in achsengerechte Rettungstechniken und konnten diese direkt praktisch umsetzen.

 

Abschlussübung – Wissen anwenden wie im Ernstfall

Zum finalen Höhepunkt des Tages galt es, das Erlernte in einer realitätsnahen Abschlussübung anzuwenden: Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person. Unser TRT-Team hielt sich im Hintergrund, beobachtete den Ablauf und gab im Anschluss gezielte Rückmeldungen. Das Ergebnis hat die hohe Übungsbereitschaft der Mannschaft wiedergespeigelt. 

 

Nachdem das Material gereinigt und wieder versorgt war, klang der Abend im Feuerwehrhaus bei einem gemütlichen Beisammensein und kameradschaftlichem Austausch aus.

 

Ein großer Dank gilt allen Teilnehmer sowie dem Technical Rescue Team für die Ausarbeitung und Durchführung dieses erfolgreichen Ausbildungstages.